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Ich benötige die Lösungen!
Für rund einen Viertel der Arbeitsblätter braucht es keine Lösungen, weil es reine Texte, Aufsatzthemen oder Theorieblätter sind. Bei einigen Übungen sind die Lösungen beigefügt. Die meisten andern aber sollten von einer ausgebildeten Lehrperson ohne besondere Probleme gelöst werden können. Auf der CD-ROM (Infos unter SHOP) sind natürlich alle Lösungen vorhanden, zudem sind manchmal (vor allem bei den Texten) noch Hintergrundinformationen und weitere Unterrichtsmaterialien beigefügt.


Warum sind die Arbeitsblätter PDFs und nicht im Word-Format?
PDFs können schneller übertragen werden. Fast alle Computer haben den Acrobat-Reader für PDF installiert. Auf der CD-ROM (Infos unter SHOP) sind alle Blätter und auch die Lösungen dazu sowohl im PDF wie auch im leicht bearbeitbaren Word-Format vorhanden.


Läuft die CD-ROM, die Sie verkaufen, auch auf Mac?
Ja. Sie ist für Windows und für Mac.


In der Schweiz kennt man das Eszett (ß) nicht. Wieso ist es auf MSV?
Also, das mit dem ß, das ist so: Ende der 1930-er Jahre wurde dieses Zeichen in der Schweiz offiziell abgeschafft, und zwar, weil die Schreibmaschinen aufkamen. Weil wir in der Schweiz recht viele Wörter aus dem Französischen brauchen und die auch nach französischer Art schreiben (Eiscrème statt Eiskrem, Façon statt Fasson), kaufte man in der Schweiz damals lieber Maschinen mit französischer Tastatur. Und für spezielle Deutschschweizer Tastaturen war der Markt wohl zu klein. Es spielten sicher noch politische Gründe eine Rolle. Sie finden in Schweizer Lehrmitteln, Zeitungen, Handschriften und auf Computertastaturen normalerweise kein ß. In Büchern aber schon. Weil die MSV-Arbeitsblätter auch in Deutschland und Österreich regen Zuspruch finden, brauche ich das Eszett (auch scharfes S genannt), und zwar nach den neuen Rechtschreibregeln. Schweizer irritiert das beim Lesen nicht. Und wenn es Schweizer Lehrpersonen stören sollte, kein Problem: CD-ROM kaufen (Infos unter SHOP), die Docs mit dem Befehl SUCHEN und ERSETZEN "reinigen". Umgekehrt geht das nicht, weil nicht jedes ss automatisch ein ß ist.


Für welche Stufe sind die MSV-Arbeitsblätter gedacht?
Geschrieben habe ich sie ursprünglich für eine Sekundarschule (Proger, Bez, Gymi) mit Mittelschulvorbereitung (12- bis 17-jährige Schüler, die ihre erste Selektion bestanden hatten). Doch innerhalb einer Jahrgangsklasse können gerade im Deutsch immense Leistungsunterschiede sein (wegen dieser Erkenntnis liegen heute altersgemischte Klassen im Trend). Die LKs literarischer Werke und die Literaturgeschichte, die Funktion der Nebensätze und Satzperioden richten sich wohl eher an Berufsschulen und Maturitätsklassen. Doch was hatte ein Methodiklehrer uns Studenten damals doziert? - "Ihr könnt im Kindergarten Atomphysik unterrichten, ihr müsst es bloß richtig machen!"


Haben Sie alle diese Arbeitsblätter in Ihrem Unterricht verwendet?
Jein. Viele grundlegende Arbeitsblätter habe ich bisher vielleicht dreißigmal ausgeteilt. Und immer wieder verbessert. Einige Blätter hatte ich zwar einmal schön vorbereitet gehabt, aber dann nie eingesetzt, weil die Stunde ausfiel, die Zeit nicht mehr reichte oder das Thema gerade unpassend war. Diese dümpelten dann jahrelang in meiner Schulblade oder in einem vergessenen Winkel meiner Festplatte, bis ich sie aufarbeitete und auf MSV uploadete. Andere Themen führte ich bloß als Notizen (die wie ein Picasso aussahen!) in meinen Unterlagen, sie wurden dann zu Wandtafelanschriften, handgeschriebenen Overhead-Folien, wurden diktiert oder sind Pläne und Ideen geblieben. Die habe ich dann extra für Sie, liebe Kollegin, lieber Kollege von nah oder fern, als Arbeitsblatt gestaltet.


Das sind doch viel zu viele Arbeitsblätter.
Das ist sehr richtig. Gute Lehrpersonen werden eine weise Auswahl treffen und es schätzen, dass ihnen eine solche Vielfalt zur Verfügung steht. Nach dem endlosen Theoretisieren um den "individualisierenden Unterricht" hilft Ihnen hier der Praktiker, ein Schlagwort in die Praxis umzusetzen.


Wie lange hat man an einem Arbeitsblatt?
Die durchschnittliche Nutzungsdauer wird so bei zwanzig Minuten liegen. Doch gibt es erhebliche Unterschiede. Einige Gesamtdarstellungen dürften ein ganzes Quartal immer wieder eingesetzt werden, bei anderen Titeln genügt es, sie für ein paar Minuten als OHP-Folie aufzulegen.


Wäre es eigentlich nicht am Staat, zweckmäßige Lehrmittel und genügend Übungsmaterial für die Schule bereitzustellen?
Dazu möchte ich mich nicht äußern. Als Steuerzahler juckts mich zwar in der Zungenspitze, und als kleiner Dorfschulmeister fühle ich mich natürlich schon geehrt, dass meine ursprünglich aus der Not entstandene Feierabendarbeit derart Zuspruch findet, deutlich mehr als die offiziellen Lehrmittel, die von Equipen bestbesoldeter Koryphäen geschaffen und von den kompetentesten Experten und ausgewogensten Kommissionen evaluiert und uns kopfschüttelnden Fortbildungsverpflichteten dann von verlagsseitig instruierten dualbesoldeten Fortbildnern anlässlich eines verordneten Dopolavoros vordemonstriert werden - viel teures Gfätterlizeugs und noch viel viel mehr Papier, das post festum im real existierenden Schulalltag als horrend teure Makulatur zuerst die Schränke verstopft und sich am Schluss des Schuljahres sehr rudimentär gebraucht in Kehrichtcontainern türmt.


Wohin soll man mit all den herumfliegenden Blättern?
Natürlich in einen Ordner. Am Anfang des Jahres vorbereiten mit einem Register: Texte (mit den Aufsätzen) , Rechtschreiben, Grammatik, Stil, Diverses (mit den Klausuren, Extemporali etc), Gerümpel. Am Schluss des Jahres (in der drittletzten Woche) ausmisten und dann das "Wertvolle" (persönliche Aufsätze, gelesene Texte, Grammatik-Theorie etc.) binden. Die billigste und zugleich beste Binde-Methode: Stapel zwischen zwei Brettchen klemmen, hinten Stapel drei Millimeter rausragen lassen, diesen Rücken gut mit Weißleim (Holzleim) bestreichen und mit dem Leimpinsel stupfen. Nach dem Trocknen Textilband um den Rücken. Rücken mit OHP-Stift beschriften. Ist das erste und letzte Blatt farbiger Fotokarton, vielleicht sogar künstlerisch gestaltet, das zweite Blatt ein Inhaltsverzeichnis, das dritte das Lieblingsgedicht, das vierte ein Vergissmeinnicht, das fünfte ein Klassenfoto etc, dann werden die Schülerinnen und Schüler dem Werk vielleicht einen Ehrenplatz in ihrem Büchergestell zuweisen - das wäre doch auch eine Art Nachhaltigkeit unseres Unterrichts, auch wenn sie kaum lohnwirksam wird.


Wieso soll ich Ihre CD-ROM kaufen? Ich kann ja die AB gratis vom Internet downloaden.
Unsere diesbezügliche Recherche hat ergeben: Auf 500 regelmässige User kommt ein Käufer. Dieser Umsatz reicht uns, um unsere Unkosten zu decken. Der Kauf der CD ist wirklich kein Must. Außer:


  • Sie haben einen langsamen Internetanschluss (über die Telefonleitung).
  • Sie sind Junglehrerin oder Junglehrer, mit dem Stoff noch nicht blindlings vertraut und deshalb für Lösungsvorschläge dankbar.
  • Sie wollen die Schülerinnen und Schüler selbständig arbeiten und auch eigenverantwortlich korrigieren lassen - dann drucken Sie die Lösungsblätter (auch immer eine Seite pro Thema) aus und legen diese in einem Ordner im Klassenzimmer auf.
  • Sie wollen die Blätter ändern und für Ihre Zwecke bearbeiten. Sie sagen z.B. lieber Substantiv als Nomen, anstatt "ein Dorf" oder "die Stadt" schreiben Sie lieber den Namen Ihres Ortes auf die Übung. Da sind Sie mit dem Word-Format von der CD bestens bedient.
  • Sie sind ein Qualitätsfreak. Auf fast allen AB finden sich Fotos oder Zeichnungen. Diese sind auf dem Word-Format sehr oft in deutlich besserer Qualität vorhanden. Zum Tragen kommt dies besonders, wenn Sie die ABs als OHP-Folien einsetzen oder per Beamer projizieren.
  • Sie wollen den Schülerinnen und Schülern die Arbeit nicht einfach so "Vogel-friss-oder stirb" hinschmeißen, sondern zuerst zum Thema storytellen, dem AB einen Trailer, eine Motivationsphase voranstellen (früher hieß das Einstimmung). Dann können Sie sich zeitsparend mit den Follow-up-Texten informieren, die oft dem L-Blatt beigefügt sind.
  • Wenn Sie am Anfang des Semesters Ihren Unterricht planen, dann können Sie Ihre Auswahl bequem per Drag&Drop in einem Ordner sammeln - die Lösungen dazu natürlich auch - und später den Befehl zum Ausdrucken geben. Dann die ausgedruckten Blätter lochen, Register beschriften, Bundesordner füllen - und schon ist das ganze Quartal präpariert! Wenn Sie auf diese Art ein paar Stunden Arbeit einsparen, ist die CD bereits amortisiert.
  • Brauchen Sie MSV nicht subsidiär, sondern als einziges Lehrmittel, haben Sie am Schluss des Jahres Ihr Budget nicht aufgebraucht. Bestellen Sie rechtzeitig bis Mitte Dezember die CD-ROM, zum einen damit der Budgetposten nicht gestrichen wird, zum andern vielleicht, weil Sie meine Arbeit unterstützen wollen.
  • Falls der Server wieder mal - aus welchen Gründen auch - abgestellt werden müsste, dann haben Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler immer noch Zugriff auf diese erstklassige Arbeitsunterlagen. Oder suchen Sie mal brauchbares ähnliches Material im Internet!




Ist MSV lehrplankonform?

Ja, und zwar gilt das nicht nur für die 17 Lehrpläne aus der Deutschschweiz, sondern auch für alle andern zwischen Flensburg und Kärnten, ob sie nun Lehrplan, Curricula, Referenzrahmen, Rahmenplan oder Bildungsstandards heißen, als bildungspolitisches Strategiepapier, HarmoS oder Lehrplan 21 daherkommen, ob sie Lehrziele, Lernziele, Treffpunkte oder Kompetenzen beinhalten. In der Mediothek der PH füllen sie ganze Büchergestelle. Doch mit dem Lehrplan hält es der Lehrer wie der Pfarrer mit der Bibel oder der Achtundsechziger mit dem Kapital von Karl Marx: Man zitiert ständig daraus, und zwar so, wie es gerade in den Kram passt, drin lesen aber tut man nicht. Das hat auch keinen Sinn, denn da werden bloß Worthülsen aufgelistet oder schwammig formulierte Binsenwahrheiten wie alter Wein in neuen Schläuchen serviert. Ich aber nenne das Kind lieber beim Namen: Wieso Sprachbetrachtung sagen, wenn man Grammatik meint? Wieso Pronomen sagen, wenn man den bestimmten Artikel meint? Wieso Schreibung, Schreibanlass, Schreibarbeit, Textherstellung oder Aufschrieb sagen, wenn man Aufsatz meint? Es ist mir kein Lehrplan bekannt, in dem das Wort Aufsatz vorkommt, ich kenne aber auch keine Aufnahmeprüfung, in der nicht ein Aufsatz geschrieben werden muss. Wenn Sie die vier Kernkompetenzen, die schlussendlich die Quintessenz aller Deutschlehrpläne sind, abdecken wollen, gibt's bei MSV genügend Material: zum Sprechen, zum Schreiben, zum Lesen, zum Verstehen.